[SUB] Aufbau #4 2011

Mittwoch, 27. April 2011


Dank meiner lieben Tante und Ostern kommt hier dann also der dritte Nachschub für meinen Stapel ungelesener Bücher, besser bekannt als SUB. Und dieser Nachschub besteht gleich aus vier Büchern, nämlich den ersten vier Büchern der Tagebücher eines Vampirs von Lisa J. Smith. Also:

  1. Im Zwielicht
  2. Bei Dämmerung
  3. In der Dunkelheit
  4. In der Schattenwelt
Nachdem im TV The Vampire Diaries so erfolgreich war - die Serie, die auf den Tagebüchern eines Vampirs basiert - fand ich die Idee ja schon gut, dass meine Tante beschlossen hat, mir die ersten vier Bücher zu Ostern zu schenken. Erworben haben wir die Bücher übrigens bei einem Bücherverkauf einer kleinen Dorfbibliothek. Nochmals Danke an mein liebes Tantchen! :)

[REVIEW] Mo Hayder - Haut

Sonntag, 24. April 2011


Erscheinungsjahr: 2009
Originaltitel: Skin
Verlag: Goldmann
Preis: 19,95€
Seiten: 384
Notes: Teil 4 der Reihe um DI Jack Caffery
Haut bei Amazon

Zwei mysteriöse Selbstmorde, ein teuflisches Wesen und Inspector Jack Caffery, der gegen seine eigene Angst ankämpft

Als die Leiche einer Frau in der Nähe von Bristol gefunden wird, deutet alles auf einen Selbstmord hin. Doch Detective Inspector Caffery ist skeptisch, und tatsächlich bleibt es nicht bei einer Toten. Auch ein zweites Rätsel lässt ihn nicht los: die Suche nach einem Wesen, dem sogenannten „Tokoloshe“, dem man Zauberkräfte zuspricht und der Caffery zu verfolgen scheint. Aber auch Polizeitaucherin Flea Marley ist in einem Alptraum gefangen. Denn im Kofferraum ihres Wagens entdeckt sie eine Tote – eine Frau, nach der die Polizei von Bristol fieberhaft sucht ...

Mysteriöse Morde, getarnt als Suizide bereiten sowohl DI Jack Caffery als auch Flea Marley Kopfzerbrechen. Doch damit nicht genug. Überdies tritt der mysteriöse Tokoloshe erneut in Erscheinung – diesmal jedoch, als Caffery einer Prostituierten einen Besuch abstattet. Überhaupt scheint dieses Wesen mehr zu wissen, als es sollte, wobei jedoch nach wie vor unklar bleibt, was es nun genau ist.

Während Caffery also versucht, aus dem Helfershelfer, der einem Perversen half Jonah Dundas, den Sohn eines Kollegen von Flea Marley zu ermorden, dazu zu bringen, ihm zu sagen, wer der Tokoloshe ist, der in den Mord an Dundas und etwaige Verstümmelungen anderer Männer, verwickelt sein soll, macht Flea eine furchtbare Entdeckung. Ihr Bruder hat mit ihrem Wagen eine Frau überfahren und sie einfach in ihren Kofferraum gelegt, ehe er ihr das Auto wieder gegeben hat.

Dass die Frau niemand anderes als Misty Kitson ist, macht das Ganze nicht besser. Denn schließlich sucht alle Welt nach dieser Frau. Mitunter also auch Flea, die in Teichen in der Umgebung von dem Ort, an dem Kitson verschwand, nach ihrer Leiche tauchen soll. Aber statt sich auf Fleas Drängen hin zu stellen, weigert sich die Freundin ihres Bruders, ihn genau das tun zu lassen. Zudem behauptet sie standhaft, dass Flea Misty überfahren habe und dass ihr Bruder unschuldig sei. Feige und viel zu leicht zu manipulieren stimmt Fleas Bruder ein.

So kommt es dann also, dass Flea im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller hat, die sie loswerden muss, da ihr inzwischen klar ist, dass ihr Bruder nicht zögern würde, sie für sich ins Gefängnis gehen zu lassen. So bleibt ihr also nichts anderes übrig, als sich selbst um die Sache zu kümmern.

Dumm dürfte hierbei nur sein, dass eine allzu aufmerksame alte, geldgierige Frau Fleas Bruder dabei fotografiert hat, wie er Misty Kitson überfahren hat. Und dann ist besagte Frau plötzlich tot. Genau wie bei den anderen Frauen in dem fall, an dem Flea gerade arbeitet, deutet alles auf Selbstmord hin, was jedoch nicht stimmt. So kommt es also, dass Flea nicht mehr nur in diesem Fall ermitteln muss, sondern auch gegen Caffery und für ihren Bruder und sich, um den Unfall, der Misty Kitson das Leben gekostet hat, zu vertuschen …

Eine Premiere! Mein erstes Buch von Mo Hayder. Und es war richtig gut – auch wenn man mal davon absieht, dass ich feststellen musste, dass ich nichts Besseres zu tun hatte, als mit Teil 4 dieser Reihe anzufangen. Dennoch hat das Lesen Spaß gemacht. Jack Caffery ist zwar recht vorbelastet für den Job, den er innehat, aber irgendwie gefällt mir genau das auch an ihm. Flea Marley beweist Stärke, wann sie nötig ist. Ein toller Auftakt für mich, was die Serie betrifft. Verdiente …


[Hörbuchregal] Aufbau/#3 April 2011

Donnerstag, 21. April 2011

April, Hörbuchregal-Update Nummer 3. Dieses Mal mit Thriller, ein wenig Mystik und ... Tommy Jaud
  1. Der Tempel von Matthew Reilly - klang ziemlich mystisch und ich dachte mir: "Brauch ich!". ;)
  2. Stirb schön von Peter James - wieder mal eine Autorenpremiere. Ich bin schon neugierig ... vor allem, weil ich das Cover irgendwie schön finde.
  3. Grabesgrün von Tana French - ein Buch, das mir vor über einem Jahr eine Bekannte empfohlen hat. Ich hab mich erinnert, fand es auch jetzt wieder interessant und hab zugegriffen - et voilà, hier hätten wir das Hörbuch!
  4. Millionär von Tommy Jaud - ich bin immer noch nicht sicher, was ich hiervon halten soll.
Zu viel versprochen? Ich finde ja nicht. Jedenfalls freue ich mich schon auf meine neuen Hörbücher. :)

[REVIEW] Kevin Brooks - Killing God

Sonntag, 17. April 2011

Erscheinungsjahr: 2011
Originaltitel: Killing God (im Amerik. Dawn)
Verlag: dtv extra
Preis: 8,95€
Seiten: 270
Killing God bei Amazon
 
Dad lächelte.
Er hatte eine Bibel in der Hand.
Und seine Augen …
Gott, seine Augen.
Sie waren total beängstigend.

Was ist, wenn der Mensch, den du am meisten liebst auf der Welt, dir eines Tages etwas Schreckliches antut? Wenn dir danach nichts mehr bleibt als dein wundes, zerrüttetes Inneres, deine hilflose Mutter, die ihren Kummer im Alkohol ertränkt, deine zwei Hunde und die Musik von deiner Lieblingsband? Und wenn in deinen Augen niemand anderes an allem Schuld ist als Gott – an den du nicht mal glaubst?

All das passiert Dawn Bundy …

Dawn könnte ein ganz gewöhnlicher Teenager sein. Sie könnte. Dass sie es nur auf ihre Art ist und nicht ganz in das Bild eines Teenagers passt, das die Allgemeinheit erwartet, hat sie Gott zu verdanken. Zumindest ist es das, was sie glauben will. Denn zu sagen, dass ihr eigener Vater sie vergewaltigt hat, weil er von jetzt auf gleich regelrecht besessen von Gott und der Bibel war, würde all das irgendwie wahr machen. Und das will Dawn eigentlich nicht.

Da ist es doch viel einfacher und weniger schmerzlich, die Tage mit ihren beiden Dackeln Mary und Jesus und der Musik ihrer Lieblingsband The Jesus and Mary Chain zu verbringen. Und damit, in der Bibel nach Antworten zu suchen. Nach Antworten und einem Weg, Gott zu töten. Während Dawns Mutter im Nebenzimmer ihren Kummer und Schmerz in Alkohol ertränkt …

Ich kann wirklich nicht oft genug erwähnen, wie sehr ich die Bücher von Kevin Brooks einfach liebe. Er schreibt ohne jedwede Rücksicht, packt das Problem direkt beim Schopfe und deutete drohend darauf, so dass niemand mehr wegschauen oder die Augen davor verschließen kann.

Bei Killing God handelt es sich nun schon um das sechste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe – und wieder einmal hat er mich keinesfalls enttäuscht. Die Themen, die er in diesem Buch zur Sprache gebracht hat – Gewalt in der Familie, Alkoholismus, sexuelle Gewalt gegenüber Kindern, Vergewaltigung – sind so klar um rissen, dass es fast schmerzt, das Buch zu lesen.

Man will Dawn einfach nur die Hand geben und ihr sagen, dass alles gut wird, dass sie keine Angst mehr haben muss. Doch selbst wenn das möglich wäre, würde das nichts ändern. Denn Dawn befindet sich in einer Zwickmühle, die schlimmer nicht sein könnte. Denn einerseits hasst sie ihren Vater dafür, was er ihr angetan hat. Auf der anderen Seite liebt sie ihn aber auch für das, was er einmal war – ihr Vater, der vor jener Nacht immer für sie da gewesen ist.

Ein Teufelskreis, den Dawn vermutlich leider Gottes mit allzu vielen anderen in ihrer Lage teilt. Von daher ist dieses Buch wieder einmal sehr mutig von Brooks. Dass er jedem Kapitel des Buches den Titel eines Songs von The Jesus and Mary Chain gegeben hat, macht das Buch überdies zu einem kleinen bittersüßen Kunstwerk, wobei die Zitate aus besagten Songs geradezu perfekt zu den Kapiteln passen. Ein großartiges Buch.

Dass der Titel jedoch in den Vereinigten Staaten von Killing God in Dawn geändert werden musste, wirkt auf mich fast wie ein Klebeband über einen Mund, der von Dingen spricht, die man gerne todschweigen möchte. Um von der Religionsfreiheit gar nicht erst anzufangen. Nennt mich eine Anti-Christin, wenn euch danach ist. Aber so etwas ist nicht in Ordnung. Nicht einmal im prüden Amerika. Dennoch oder gerade deshalb:


[Hörbuchregal] Aufbau/#2 April 2011

Donnerstag, 14. April 2011

Ich würde ja sagen, dass das heutige Update für mein Hörbuchregal ganz im Namen von einem ausgiebigen Stirnrunzeln steht - und das ist mein voller Ernst. Warum? Liest am Besten einfach selbst ...
  1. Das Opfer von John Katzenbach - nachdem mich meine Katzenbach-Premiere ja nicht gerade umgehauen hat - oder wenn, dann nur im negativen Sinne -, versuche ich es eben noch einmal. Allerdings mit aller Vorsicht.
  2. Jesus liebt mich von David Safier - ein deutscher Autor, that's it.
Verstanden, wieso diese beiden Hörbücher wohl mit aller Vorsicht und mit einem kritischen Stirnrunzeln zu genießen sein werden?

[SUB] Aufbau #3 2011


Nachdem ich die Tribute von Panem nun ja ganz gelesen habe, fand ich, dass diese Buchreihe doch ein gutes Thema für mein Referat in Englisch abgeben könnte. Aus diesem Grunde mussten natürlich alle 3 Bände auf Englisch her. In Worten dann:
  1. The Hunger Games
  2. The Hunger Games: Catching Fire
  3. The Hunger Games: Mockingjay
Nun ja, wie man sehen kann, bin ich eindeutig Team Peeta. ;)

Bin ja mal gespannt, wann ich zum Lesen komme. Denn im Moment brauche ich die Bücher vor allem für die Begrifflichkeiten und Zitate ...

[Hörbuchregal] Aufbau/#1 April 2011

Samstag, 9. April 2011

Und schon haben wir April. Es ist doch nicht zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht ... Aber lassen wir das. Denn eigentlich möchte ich ja meine drei neuen Hörbücher präsentieren, die da wären:
  1. Totengrund von Tess Gerritsen - Teil 8 der Maura Isles & Jane Rizzoli-Reihe. Passend, wie ich finde, nachdem mich meine Premiere, was diese Autorin angeht, so positiv überrascht hat.
  2. Eragon: Der Auftrag des Ältesten - weil ich ja so unbedingt auch den 2. Teil der Reihe haben musste, nachdem ich bisher noch nicht einmal den 1. Teil gehört habe ... :P
  3. Nachtschicht von Stephen King - das Hörbuch hat mich angelacht. Das ist leider alles, was ich zu meiner Verteidigung vorweisen kann.
Tess Gerritsen, Christopher Paolini und Stephen King also. Eine nette Mischung, könnte man doch meinen.

[REVIEW] Karin Slaughter - Verstummt

Donnerstag, 7. April 2011

Erscheinungsjahr: 2008
Originaltitel: Triptych
Verlag: Blanvalet
Preis: 19,95€
Seiten: 508
Notes: Teil 1 der Reihe um Will Trent
Verstummt bei Amazon

Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die ermordete junge Frau in ihrem Blut vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serientäters? Alles deutet darauf hin. Michael muss daher mit Special Agent Will Trent zusammenarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die früher seine Geliebte war – bevor sie sein Feind wurde. Bald darauf verschafft sich das Böse Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Längst Vergangenes sickert in die Gegenwart wie Gift in seine Adern ...

John Shelley saß mehr als zwanzig Jahre für einen Mord im Gefängnis, den er nicht begangen hat. Während dieser Zeit wurde ein gemeingefährlicher Mörder zu einer Art Vaterfigur und Freund für ihn. Als Teenager ins Gefängnis gekommen, fällt es ihm nicht gerade leicht, mit mehr als dreißig Jahren endlich wieder in Freiheit zu sein – vor allem nicht, weil er nicht aufgibt, seine Unschuld irgendwie zu beweisen zu wollen.

Monate später wird Michael Ormewood zu einem Tatort gerufen, an dem eine Prostituierte vergewaltigt wurde. Anschließend biss der Täter ihr die Zunge heraus und sie erstickte an ihrem eigenen Blut. Ein scheinbar unlösbarer Fall – zumindest bis Will Trent die Bühne betritt und auf Parallelen hinweist, die der Fall mit mehreren ähnlichen Taten an Mädchen gemein hat. Jungen Mädchen, die ebenfalls von einem Unbekannten vergewaltigt und denen dann die Zunge herausgeschnitten wurde.

Ormewood sträubt sich dagegen, die Parallelen anzuerkennen. Bis seine fünfzehnjährige Nachbarin nach demselben Schema ermordet wird. Die Nachbarin, mit der Ormewood eine Affäre hatte. Dann besteht kein Zweifel mehr – die Vergangenheit hat Michael Ormewood eingeholt.

Durch puren Zufall entdeckt John Shelley völlig verblüfft, dass sich jemand in den vergangenen Jahren seiner Identität bedient hat. Zunächst versteht er den Sinn dahinter nicht. Als er dem Mann, der seine Personalien missbraucht jedoch auflauert und ihn wiedererkennt, wird plötzlich alles klar. Der Mörder von Mary Alice, dem Mädchen, in das er damals vor all den Jahren verliebt war und die er selbst ermordet haben soll, war immer da. Und niemand anders als seine damalige Anwältin - die Mutter des Mörders – trägt die Schuld daran, dass John zwei Jahrzehnte seines Lebens im Gefängnis verbrachte, ja, die Höchststrafe bekam.

Will Trent hingegen erscheint Ormewoods Betragen mehr als verdächtig. Als er nach Jahren wieder auf Angie Polaski trifft, mit der er einst im Heim gemeinsam aufwuchs und mit der er hin und wieder eine Beziehung hatte, erfährt er schließlich, dass es Gerüchte über Ormewood gibt. Gerüchte, die sich darauf beziehen, dass er dazu neige, Prostituierte in Gewahrsam zu nehmen und sie dann wieder, nachdem er ihnen ein nicht ganz koscheres Geschäft angeboten hat, wieder frei lässt.

Als Angie ihn im Gegenzug um Informationen um einen seltsamen Kauz fragt, an den sie geraten ist, während sie verdeckt als Prostituierte ermittelte, kann Will es nicht fassen: besagter komische Kerl ist John Shelley, der Mary Alice Finney auf auffallend ähnliche Weise ermordet haben soll, wie die Prostituierte kurz zuvor. Will platzt der Kragen und Angie wird klar, dass er sie immer noch so viel mehr liebt als sie es verdient hat – hat sie ihn doch absichtlich immer und immer wieder verletzt.

Kurzerhand nehmen Will und Angie John fest und versuchen ihn zu einem Geständnis zu bewegen. Doch dann verschwindet Angie und John erzählt von Woody, seinem Cousin, der Mary Alice und die Prostituierte ermordet, sowie die anderen Mädchen vergewaltigt und verstümmelt haben soll. Schon bald wird klar – was jetzt kommt, ist ein Wettlauf gegen die Zeit …

Mit dem ersten Teil ihrer neuen Buchreihe trifft Karin Slaughter bei mir voll ins Schwarze. Denn ihre neue Hauptfigur Will Trent ist weder überheblich – äh, Jeffery Tolliver? – noch verbittert und zugleich überperfekt – äh, Sarah Linton? – nein, er ist sympathisch. Ganz im Ernst. Er kann nicht lesen und nur schwerlich schreiben. Und trotzdem gehört er schon jetzt in die Liste meiner liebsten Charaktere. Da das also schon mal geklärt wäre, nun weiter zum Buch …

Die Spannung zieht sich von der ersten Seite an durch das gesamte Buch. Ob nun aus der Sicht von Michael Ormewood, Will Trent oder John Shelley geschrieben, entfaltet sich die Geschichte ganz und gar stimmig und zugleich überraschend, so dass am Ende ein vollkommenes Gesamtbild entsteht. Der einzige Minuspunkt ist Angie Polaski, oder auch Madame Ich-muss-immer-mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-und-verletze-gerne-hobbymäßig-den-einzigen-Menschen-der-mich-wirklich-liebt genannt. Von daher also voll verdiente …


[REVIEW] Melissa de la Cruz - Jäger der Schatten

Samstag, 2. April 2011

Erscheinungsjahr: 2010
Originaltitel: Misguided Angel
Verlag: Ravensburger
Preis: 9,95€
Seiten: 349
Notes: Teil 5 von The Immortals
Jäger der Schatten bei Amazon

Sie sind schön, reich und unsterblich …
Jack hat gegen das heiligste Vampirgebot überhaupt verstoßen. Er hat den Bund mit der für ihn bestimmten Braut gebrochen, weil er eine andere liebt: Skyler. Auf dieses Verbrechen steht die Todesstrafe. Um ihr zu entgehen, flieht Jack mit Skyler Hals über Kopf an die italienische Küste, doch die Jäger sind ihnen dicht auf den Versen …

Skyler liebt Jack. Jack liebt Skyler. Obwohl das nicht sein darf. Denn die Partnerin, die Jack schon immer hatte – in jedem seiner vergangenen Leben – ist nun einmal Mimi, und sie soll es auch in diesem Leben sein. Als Jack jedoch mit Skyler nach Italien flüchtet, ist das der offizielle Startschuss für Mimi, Jack seine gerechte Strafe zukommen zu lassen. Schließlich steht jedem Blue Blood zu, seinen Partner zu töten, sofern dieser ihn betrügt.

Während Skyler und Jack also auf der Flucht sind, ringt Mimi noch mit sich, schließlich war ihr Bruder und Partner stets Mittelpunkt ihres Lebens, ganz davon abgesehen, dass sie einst gemeinsam vom Himmel herab gekommen sind. Doch Gesetz ist nun einmal Gesetz. Und eigentlich sollte es Skyler auch gar nicht geben, ist ihre Existenz doch ganz und gar gegen alle Regeln. Noch ein Grund, nicht zuzulassen, dass Jack und Skyler weiterhin am Leben sind …

Teil 5 von The Immortals dann also. Und wieder einmal bereue ich den Tag zutiefst, da ich das erste dieser Bücher zur Hand genommen habe. Nicht nur, weil ich Skyler so gar nicht leiden kann und Jack auch nicht gerade ein Sympathieträger ist, nein, auch de la Cruz‘ Schreibstil ist nicht gerade der Brüller. Und von ihrer Geschichte, die sich inzwischen schon über viel zu viele Bände erstreckt, fange ich am besten erst gar nicht an, denn das könnte wirklich lang werden …

Jedenfalls ging auch in Jäger der Schatten wieder mal alles drunter und drüber, und alles wurde noch verworrener, nerviger und unrealistischer – wobei Letzteres bei einem Fantasy-Buch ja schon eine gewisse Leistung erfordert. Ich will im Moment nur noch diese dämliche Buchreihe beenden, damit ich es ENDLICH hinter mir habe, nicht etwa, weil die Bücher so überragend sind. Nein, das Ganze soll einfach endlich sein Ende finden. Bitte. Von daher dürfte meine Bewertung auch nicht allzu sehr überraschen – außer vielleicht noch aufgrund meiner grenzenlosen Großzügigkeit…


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